Die Initiative, die im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU (MEP) durchgeführt wurde, bot den Teilnehmenden direkten Zugang zu Technologien, Trends und Geschäftsmodellen der deutschen Umweltindustrie. Gleichzeitig förderte sie den Aufbau neuer Geschäftspartnerschaften, den Know-how-Transfer sowie die institutionelle Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland. Die Delegation wurde von Ana Beatriz Naitzel, Managerin für Delegationen, geleitet und von Luiza Freire, Messekoordinatorin und Assistentin der Geschäftsführung der AHK Brasilien | Rio de Janeiro, begleitet.
Die brasilianische Delegation nahm aktiv an der IFAT Munich 2026 teil und profitierte von einem sorgfältig konzipierten Programm, das technisches Fachwissen, praxisnahe Einblicke und strategische Networking-Möglichkeiten miteinander verband. Die Teilnehmenden erkundeten die Messe und tauschten sich direkt mit Ausstellern aus, um innovative Lösungen in den Bereichen Sortierung, Recycling, energetische Verwertung, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft kennenzulernen. Darüber hinaus konnten wertvolle Kontakte zu führenden deutschen Unternehmen der Branche geknüpft werden.
Im Rahmen der Mission standen neben dem Messebesuch und Gesprächen mit wichtigen Branchenakteuren auch Präsentationen strategischer Partner sowie technische Besichtigungen auf dem Programm. Dazu gehörten unter anderem Besuche bei Wurzer Umwelt GmbH, spezialisiert auf Kompostierung und die Behandlung organischer Abfälle, bei Huber SE, Hersteller von Technologien für die Wasseraufbereitung, sowie bei AWM München, dem kommunalen Entsorgungsbetrieb der Stadt München. Die Besuche ermöglichten einen intensiven Erfahrungsaustausch sowie Einblicke in bewährte betriebliche Verfahren und innovative Lösungen der Branche.
Ergänzt wurde das Programm durch Abendessen und institutionelle Treffen mit Mitgliedsunternehmen, Partnern und Vertretern der IFAT-Organisation. Diese Formate förderten qualifiziertes Networking, den Aufbau strategischer Beziehungen sowie den Austausch technischen Know-hows und stärkten damit die Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland im Bereich Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft.
Während der gesamten IFAT hatten die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, sich vertieft mit zentralen Themen der Branche auseinanderzusetzen, darunter Regulierung, Effizienzsteigerung und Innovationen im Abfallmanagement. Gleichzeitig konnten strategisch relevante Informationen gesammelt und Kontakte aufgebaut werden, die künftig zu neuen Partnerschaften und technologischen Kooperationsprojekten in Brasilien führen können.
Mit ihrer erneuten Teilnahme an internationalen Fachmessen bekräftigt die AHK Brasilien | Rio de Janeiro ihre Rolle als Brückenbauerin für strategische Partnerschaften und Wissenstransfer zwischen Brasilien und Deutschland. Damit leistet die Kammer einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Umweltsektors sowie zur Förderung innovativer technologischer Lösungen in den Bereichen Abfallmanagement und Recycling.
Informations- und Präsentationsveranstaltung mit einem Marktbriefing zum deutschen Abfall- und Recyclingsektor durch BlackForest Solutions GmbH sowie Unternehmenspräsentationen von Doppstadt, econ industries GmbH, Eggersmann Gruppe, Euler Hermes, Flottweg SE, Komptech, NAUE GmbH & Co. KG und Tietjen Verfahrenstechnik GmbH.
Besuche bei Partnern der German RETech Partnership e.V. mit Präsentationen zu ihren Tätigkeitsbereichen und Marktaktivitäten: United Nations Industrial Development Organization (UNIDO), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), PREVENT Waste Alliance, International Solid Waste Association (ISWA), Germany Trade & Invest (GTAI), Fachverband Biogas e.V. sowie das Umweltbundesamt.
Teilnahme am „Get Together“-Event des VDMA sowie gemeinsames Abendessen mit Mitgliedern der RETech, Partnern, Vertretern der IFAT-Organisation und der Delegation.
Offizielles Gruppenfoto der Delegation.
Besuche bei strategischen Unternehmen zur Vertiefung zentraler Branchenthemen. Beteiligte Unternehmen: BlackForest Solutions GmbH, Nehlsen AG, Huber SE, Compost Systems GmbH, FAUN Group und FIMA Industries GmbH.
Im Fokus standen Themen wie EPR und regulatorische Rahmenbedingungen, Kosten-Nutzen-Effizienz in der Abfallbehandlung, Deponiemanagement, Behandlung organischer Abfälle, Stadtreinigung sowie Infrastruktur für Abfallmanagement.
Im Anschluss hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die IFAT Munich 2026 individuell zu besuchen und Gespräche mit Unternehmen ihres Interesses zu führen.
Freie Agenda für individuelle Besuche der IFAT Munich 2026 sowie Meetings mit Unternehmen und Branchenvertretern.
Besuch bei Wurzer Umwelt GmbH mit Einblicken in die Biogasanlage sowie die Prozesse der Kompostierung und Behandlung organischer Abfälle.
Besichtigung von Huber SE mit Werksführung durch die Produktionsanlagen für Technologien zur Wasseraufbereitung.
Besuch bei AWM München, dem öffentlichen Entsorgungsbetrieb der Stadt München. Das Programm umfasste eine technische Besichtigung der Anlagen sowie eine Präsentation mit anschließender Diskussion über Best Practices in der Sammlung, Behandlung und Verwaltung städtischer Abfälle.