Die AHK Brasilien | Rio de Janeiro war auf der Hannover Messe 2026 vertreten, einer der weltweit bedeutendsten Messen für industrielle Technologie, Innovation und Zukunftslösungen. Die Kammer wurde durch ihre Geschäftsführerin Loana von Gaevernitz Lima, Andreas Olpp, Manager Business Development, sowie Ana Beatriz Naitzel, Managerin für Delegationen, repräsentiert.
Mit ihrer Teilnahme bekräftigte die AHK Rio erneut ihr Engagement für die Stärkung der deutsch-brasilianischen Wirtschafts- und Industriebeziehungen. Im Mittelpunkt standen dabei zentrale Zukunftsthemen wie Energiewende, Nachhaltigkeit, technologische Innovation sowie die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.
Als eine der weltweit führenden Industriemessen bringt die Hannover Messe jedes Jahr Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Für die AHK Rio bot die Veranstaltung eine wichtige Plattform, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren, den Austausch zwischen brasilianischen und deutschen Unternehmen zu intensivieren und bestehende Partnerschaften weiter auszubauen. Während der Messe nahm die Delegation an einem umfangreichen Programm teil, das Unternehmensbesuche, Fachveranstaltungen sowie hochrangige Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Politik umfasste.
Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Eröffnung der Hannover Messe, an der zahlreiche führende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnahmen. Zu den Gästen zählten unter anderem Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel, die deutsche Bundesministerin Dorothee Bär, Accenture-CEO Julie Sweet, der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sowie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. Die starke Präsenz Brasiliens auf der Messe unterstrich die wachsende Bedeutung des Landes als Partner für Innovation, industrielle Entwicklung und internationale Kooperation.
Im Rahmen des institutionellen Programms der Hannover Messe 2026 fand zudem die 42. Ausgabe des Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstags (EEBA) statt. Als wichtigstes bilaterales Wirtschaftsforum zwischen Brasilien und Deutschland bringt die Veranstaltung führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik beider Länder zusammen, um die wirtschaftliche und industrielle Zusammenarbeit weiter auszubauen.
An der offiziellen Eröffnungszeremonie nahmen unter anderem der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sowie die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katharina Reiche, teil. Die Veranstaltung unterstrich das gemeinsame strategische Interesse beider Länder, die Zusammenarbeit in Zukunftsbereichen wie erneuerbare Energien, grüner Wasserstoff, Digitalisierung und Infrastruktur weiter zu vertiefen.
Der erste offizielle Messetag der Hannover Messe stand für die AHK Rio im Zeichen der Förderung strategischer Kooperationen. Ein besonderer Höhepunkt war die Unterstützung und Begleitung der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) für das Projekt HYDEAS, das auf die Entwicklung technologischer Lösungen entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette und nachhaltiger Derivate ausgerichtet ist. Das Projekt, an dem unter anderem Vale sowie die GEP, ein deutsches Mitgliedsunternehmen der AHK Rio, beteiligt sind, soll die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland in den Bereichen Energiewende und industrielle Dekarbonisierung weiter vorantreiben.
Darüber hinaus spielte Geschäftsführerin Loana von Gaevernitz Lima eine zentrale Rolle bei Gesprächen über Investitionsmöglichkeiten und Kooperationspotenziale zwischen Unternehmen beider Länder. Im Rahmen ihrer Aktivitäten begleitete sie Besuche bei Mitgliedsunternehmen der AHK Rio auf dem Messegelände. Zu den Höhepunkten des Tages zählte zudem ihre Teilnahme am Industry Dinner der KPMG, ebenfalls Mitgliedsunternehmen der AHK Rio, das führende Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft zusammenbrachte, um über industrielle Transformation, Innovation und globale Wettbewerbsfähigkeit zu diskutieren.
Der zweite Messetag war geprägt von einer Reihe hochrangiger institutioneller und wirtschaftlicher Veranstaltungen. So gab Loana von Gaevernitz Lima dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg ein Interview zu den wirtschaftlichen und industriellen Perspektiven im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des EU-Mercosur-Abkommens.
Darüber hinaus moderierte sie die Diskussionsrunde „Roundtable with German Companies: Hydrogen and PtX Market Perspectives in Brazil“. Vertreterinnen und Vertreter führender Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Wasserstoff und Power-to-X (PtX) diskutierten dabei die Rolle Brasiliens in der globalen Energiewende sowie die Chancen, die sich durch neue nachhaltige Geschäftsmodelle ergeben.
Im Rahmen des institutionellen Programms begleitete die Geschäftsführerin außerdem den Besuch einer Delegation des Ministeriums für Wirtschaft Baden-Württemberg sowie von Unternehmen aus der Region am Brasilien-Pavillon der Hannover Messe. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit Unternehmen wie Embraer, Vale und Be8. Ein weiterer bedeutender Programmpunkt war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen den brasilianischen AHKs und der GIZ. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung neuer gemeinsamer Initiativen zur Förderung der deutsch-brasilianischen Kooperation in den Bereichen industrielle Transformation, Nachhaltigkeit, Energiewende und wirtschaftliche Entwicklung.
Zum Abschluss des zweiten Messetages moderierte Loana von Gaevernitz Lima das Panel „The Power to Transform: German–Brazilian Cooperation on Energy“, das im Rahmen des „5th German-Brazilian Energy Day – Powering Industrial Transformation“ stattfand. An der Diskussion beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter von Siemens Energy, Axia Energia, des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des brasilianischen Ministeriums für Entwicklung, Industrie, Handel und Dienstleistungen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Beteiligung der AHK Rio an Diskussionen zu technologischen Innovationen. Die Kammer wurde dabei durch Ana Beatriz Naitzel, Managerin für Delegationen, vertreten. Den Abschluss des Tages bildete ihre Teilnahme an einer offiziellen Veranstaltung der Landesregierung Baden-Württemberg, die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Industrie und Wirtschaft zu Networking und strategischem Austausch zusammenbrachte.
Im Rahmen dieser Veranstaltung hielt Luiz Césio Caetano, Präsident der Firjan, eine institutionelle Ansprache, in der er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesstaat Rio de Janeiro und dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg hervorhob. Dabei unterstrich er insbesondere das Potenzial für industrielle, technologische und innovationsbezogene Partnerschaften zwischen beiden Regionen.
Der dritte Messetag umfasste weitere Gespräche mit ausstellenden Unternehmen der Hannover Messe, darunter das Laser Zentrum Hannover, Aubo Robotics und EOS. Im Mittelpunkt standen Zukunftstechnologien wie Photonik, kollaborative Robotik und additive Fertigung. Darüber hinaus setzte die AHK Rio ihr Programm mit Besuchen bei führenden Innovationszentren und Technologieeinrichtungen fort, darunter das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, das international für seine Expertise in den Bereichen Automatisierung sowie Mensch-Maschine-Interaktion anerkannt ist. Diese Besuche leisteten einen wichtigen Beitrag zur Förderung des technologischen Austauschs zwischen Brasilien und Deutschland, insbesondere in strategischen Bereichen wie industrielle Automatisierung und Nachhaltigkeit.
Ebenfalls am dritten Messetag nahm Loana von Gaevernitz Lima am Panel „Navigating Transatlantic Trade“ teil, das von Paul Meyer (DIHK) moderiert wurde. Zu den weiteren Diskussionsteilnehmenden gehörten Yvonne Denz (Canadian German Chamber of Industry and Commerce Inc.), Mark Tomkins (GACC Midwest), Christian Hoffmann (Siemens) sowie Poliana Sant’Anna Lanari (HARTING Technology Group Brazil). Die Diskussion bot praxisnahe Einblicke in internationale Wirtschaftsbeziehungen, globale Lieferketten, den transatlantischen Handel sowie die Herausforderungen, mit denen Unternehmen im aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass globale Märkte weiterhin erhebliche Chancen bieten und dass Innovation sowie internationale Zusammenarbeit zentrale Faktoren für die Stärkung transatlantischer Wirtschaftsbeziehungen bleiben.
Im weiteren Verlauf des Tages nahm die Geschäftsführerin der AHK Rio an einem institutionellen Austausch am Stand der AHK Brasilien mit Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Messe AG, teil. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Ergebnisse und der Erfolg der brasilianischen Beteiligung an der Hannover Messe 2026, bei der Brasilien als offizielles Partnerland der Messe auftrat.
Parallel zum institutionellen Programm der Hannover Messe 2026 organisierte die AHK Rio gemeinsam mit der AHK São Paulo eine Unternehmensdelegation für das SEBRAE Rio de Janeiro, bestehend aus Unternehmerinnen und Unternehmern der Metall- und Metallverarbeitungsindustrie. Die AHK Rio wurde dabei durch Andreas Olpp, Manager Business Development, vertreten, der die Delegation während des gesamten Programms begleitete, den Austausch förderte und zur Vertiefung der Beziehungen zwischen brasilianischen und deutschen Unternehmen beitrug. Ziel der Mission war es, den Erfahrungsaustausch zu stärken sowie neue Möglichkeiten für Kooperationen und gemeinsame Entwicklungsprojekte zwischen Brasilien und Deutschland zu identifizieren, insbesondere in den Bereichen Innovation, industrielle Transformation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.
Im Rahmen der Mission absolvierte die Delegation ein umfangreiches Programm mit Fachgesprächen auf der Messe sowie technischen Besuchen bei Unternehmen und Innovationszentren. Am 24. April besuchte die Gruppe das Unternehmen Fagus GreCon, Mitglied des VDMA in Brasilien. Der Besuch wurde mit Unterstützung von Fabiane Wahlbrink vom VDMA Brasil organisiert und von Diogo Silva, Geschäftsführer von Fagus GreCon, sowie Ann-Christin Tschöpe begleitet, die die Delegation durch das Unternehmen führten. Fagus GreCon, spezialisiert auf Brandschutz- und Präventionssysteme für die Metall- und Metallverarbeitungsindustrie, präsentierte innovative Lösungen und demonstrierte den Einsatz modernster Technologien zur Steigerung von Sicherheit und Effizienz in industriellen Prozessen. Der Besuch ermöglichte wertvolle Einblicke in Best Practices und trug zur weiteren Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Brasilien und Deutschland bei.
Der letzte Messetag stand den Teilnehmenden für individuelle Aktivitäten auf dem Messegelände zur Verfügung. Dies bot Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Technologien kennenzulernen und zusätzliche Gespräche mit potenziellen Partnern zu führen. Zum Abschluss fand das offizielle Abschlusstreffen der Delegation statt, gefolgt von einem institutionellen Abendessen, das den Austausch zwischen den Teilnehmenden förderte und die Ergebnisse der Mission zusammenfasste.
Mit ihrer umfassenden Präsenz auf der Hannover Messe 2026 bekräftigte die AHK Rio ihre Rolle als strategische Brückenbauerin zwischen Brasilien und Deutschland. Durch eine Agenda mit hochrangigen institutionellen Terminen, Besuchen bei führenden Unternehmen und Diskussionen zu den wichtigsten Herausforderungen und Chancen der globalen Industrie leistet die Kammer weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Förderung neuer Partnerschaften, Investitionen und Innovationen, die für die Energiewende und die nachhaltige Transformation der Industrie von zentraler Bedeutung sind.
Die AHK Brasilien | Rio de Janeiro bedankt sich bei ihren Mitgliedsunternehmen, bei ApexBrasil, den brasilianischen Industrieverbänden, den AHKs São Paulo und Rio Grande do Sul sowie der DIHK für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ihr gemeinsames Engagement war maßgeblich für die Stärkung der brasilianischen institutionellen Präsenz und der deutsch-brasilianischen Wirtschaftskooperation während der Hannover Messe 2026.
Im Rahmen der Messe organisierte die Federação das Indústrias do Estado do Rio de Janeiro (Firjan) zudem vom 19. bis 24. April 2026 eine internationale Delegationsreise für den Metall- und Maschinenbausektor nach Hannover. Die Mission konzentrierte sich auf die Teilnahme an der Hannover Messe als weltweit führender Fachmesse für Industrietechnologien.
Die Delegation setzte sich aus Industrievertreterinnen und -vertretern sowie Repräsentanten von Branchenverbänden des Bundesstaates Rio de Janeiro zusammen. Darüber hinaus nahmen institutionelle Vertreter der Firjan teil, darunter ihr Präsident Luiz Césio Caetano Alves sowie Mitglieder der internationalen und operativen Bereiche der Organisation. Während des zehntägigen Programms erhielten die Teilnehmenden umfassende Einblicke in aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Innovation, Technologie, Nachhaltigkeit und Geschäftsentwicklung.
19. April | Offizielle Eröffnung der Hannover Messe
Die Delegation nahm an der feierlichen Eröffnung der Hannover Messe teil, einem der bedeutendsten Programmpunkte der Veranstaltung, der hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammenbrachte. Zu den Gästen zählten unter anderem Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel, die deutsche Bundesministerin Dorothee Bär, Accenture-CEO Julie Sweet sowie der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Teilnahme an diesem hochrangigen Auftakt unterstrich die Bedeutung der brasilianischen Industrie im internationalen Kontext und ihre Rolle als wichtiger Partner für Innovation und wirtschaftliche Zusammenarbeit.
20. April | Auftakt des Messeprogramms und institutionelle Begegnungen
Der erste offizielle Messetag begann mit der Teilnahme an der Eröffnung des Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstags (EEBA), an der unter anderem der Präsident der CNI, der deutsche Bundeskanzler sowie der brasilianische Präsident teilnahmen.
Im weiteren Verlauf des Tages führte die Delegation Gespräche mit wichtigen Institutionen und Industrieverbänden, darunter der VDMA, dem deutschen Fachverband für Maschinen- und Anlagenbau. Darüber hinaus standen Besuche bei Unternehmen wie Beckhoff Automation und Phoenix Contact auf dem Programm. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen wie industrielle Automatisierung, Digitalisierung und nachhaltige Technologielösungen.
21. April | Strategische Gespräche und hochrangige institutionelle Agenda
Die Agenda umfasste Treffen mit ausstellenden Unternehmen der Hannover Messe, darunter das Laser Zentrum Hannover, Aubo Robotics und EOS. Dabei standen Zukunftstechnologien wie Photonik, kollaborative Robotik und additive Fertigung im Fokus.
Den Abschluss des Tages bildete die Teilnahme an einer offiziellen Veranstaltung der Landesregierung Baden-Württemberg. Das Treffen brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Industrie und Wirtschaft zu Networking und strategischem Austausch zusammen. In diesem Rahmen hielt der Präsident der Firjan, Luiz Césio Caetano, eine institutionelle Ansprache, in der er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesstaat Rio de Janeiro und Baden-Württemberg hervorhob und das Potenzial für industrielle, technologische und innovationsbezogene Partnerschaften zwischen beiden Regionen betonte.
22. April | Technischer Besuch beim Fraunhofer IFF und Einblicke in die deutsche Industrie
Die Delegation besuchte das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, eine international anerkannte Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt auf industrieller Automatisierung, intelligenter Produktion und Mensch-Maschine-Integration.
Anschließend führte das Programm zur Continental AG (ContiTech), wo die Teilnehmenden Einblicke in moderne industrielle Lösungen und Best Practices in den Bereichen Effizienz, Nachhaltigkeit und Innovation auf globaler Ebene erhielten.
23. April | Vernetzung von Industrie und angewandter Forschung
Der Tag stand ganz im Zeichen des Austauschs zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen. Die Delegation besuchte die EFB (Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung) sowie das IFUM-Institut der Leibniz Universität Hannover, beide renommierte Einrichtungen für industrienahe Forschung und technologische Entwicklung.
Darüber hinaus standen Besuche bei Hubert Stüken, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Präzisionsstanztechnik, sowie bei der Böllhoff Gruppe, Spezialist für Verbindungs- und Montagetechnik, auf dem Programm. Die Teilnehmenden erhielten dabei wertvolle Einblicke in innovative Produktionsprozesse und industrielle Best Practices.
24. April | Abschluss der Mission und institutionelles Networking
Der letzte Messetag bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Hannover Messe individuell zu erkunden, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Technologien kennenzulernen und zusätzliche Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern zu führen.
Zum Abschluss der Delegationsreise fand ein offizielles Abschlusstreffen statt, bei dem die wichtigsten Erkenntnisse und Ergebnisse der Mission zusammengefasst wurden. Ein anschließendes institutionelles Abendessen bot Gelegenheit zum weiteren Austausch und trug zur Vertiefung der Beziehungen zwischen den Teilnehmenden sowie zur nachhaltigen Vernetzung der beteiligten Institutionen und Unternehmen bei.
Institutionelle Teilnahme der AHK Rio an der Hannover Messe 2026
Die AHK Rio de Janeiro war auf der Hannover Messe 2026 durch ihre Hauptgeschäftsführerin Loana von Gaevernitz Lima vertreten und absolvierte ein umfangreiches institutionelles Programm mit dem Ziel, die wirtschaftlichen und industriellen Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland weiter auszubauen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Innovation, Energiewende, internationaler Handel und institutionelle Zusammenarbeit.
20. April | Industrielle Kooperation und strategische Gespräche
Am ersten offiziellen Messetag nahm Loana von Gaevernitz Lima an der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) für das Projekt HYDEAS teil. Die Initiative, an der Vale sowie das deutsche Unternehmen GEP, Mitglied der AHK Rio, beteiligt sind, verfolgt die Entwicklung technologischer Lösungen für die Wasserstoffwertschöpfungskette und nachhaltige Derivate. Ziel des Projekts ist es, die technologische und industrielle Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland in den Bereichen Energiewende und Dekarbonisierung der Industrie weiter voranzutreiben.
Im Laufe des Tages fanden zahlreiche politische und institutionelle Gespräche sowie Treffen mit deutschen und brasilianischen Unternehmen statt. Darüber hinaus begleitete Loana von Gaevernitz Lima Besuche an den Messeständen von Mitgliedsunternehmen der AHK Rio, bei denen Themen wie bilaterale Kooperationen, Investitionsmöglichkeiten und Geschäftsentwicklung im Fokus standen.
Teil der Agenda war zudem die Teilnahme am exklusiven Industry Dinner der KPMG, ebenfalls Mitglied der AHK Rio. Die Veranstaltung brachte Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Institutionen zusammen und bot Raum für Networking sowie strategische Diskussionen über industrielle Transformation, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsperspektiven der Industrie.
21. April | Internationale Zusammenarbeit, Wasserstoff und wirtschaftliche Integration
Am zweiten Messetag gab Loana von Gaevernitz Lima dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg ein Interview zu den wirtschaftlichen und industriellen Perspektiven im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des EU-Mercosur-Abkommens. Im Mittelpunkt standen die erwarteten Auswirkungen auf deutsche und brasilianische Unternehmen sowie das Potenzial zur Stärkung globaler Wertschöpfungsketten.
Ebenfalls an diesem Tag nahm sie an einer institutionellen Präsentation zur brasilianischen Wirtschaft und zu Kooperationsmöglichkeiten mit Baden-Württemberg („The Länd“) teil. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der DIHK sowie den AHKs São Paulo, Rio de Janeiro und Rio Grande do Sul organisiert und richtete sich an den Präsidenten der CNI, Ricardo Alban, sowie an Präsidenten verschiedener brasilianischer Industrieföderationen.
Darüber hinaus moderierte Loana von Gaevernitz Lima die Gesprächsrunde „Roundtable with German Companies: Hydrogen and PtX Market Perspectives and Development in Brazil“, organisiert im Rahmen des H2Uppp-Programms der GIZ. Zu den Teilnehmenden gehörte unter anderem Dr. Gunther Grathwohl vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Die Diskussion brachte deutsche Unternehmen mit Interesse am brasilianischen Wasserstoff- und Power-to-X-Markt zusammen und thematisierte regulatorische Entwicklungen, Investitionsmöglichkeiten sowie die strategische Rolle Brasiliens in der globalen Energiewende.
Im Rahmen der institutionellen Agenda begleitete sie außerdem eine Delegation des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg sowie Unternehmen aus der Region bei ihrem Besuch des brasilianischen Pavillons auf der Hannover Messe. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit Unternehmen wie Embraer, Vale und Be8.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen den brasilianischen AHKs und der GIZ. Die Vereinbarung schafft die Grundlage für neue gemeinsame Initiativen in den Bereichen industrielle Transformation, Nachhaltigkeit, Energiewende und wirtschaftliche Entwicklung.
Zum Abschluss des Tages moderierte Loana von Gaevernitz Lima das Panel „The Power to Transform: German–Brazilian Cooperation on Energy“, das im Rahmen des „5th German-Brazilian Energy Day – Powering Industrial Transformation“ stattfand. Vertreterinnen und Vertreter von Siemens Energy, Axia Energia, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutschlands sowie dem brasilianischen Ministerium für Entwicklung, Industrie, Handel und Dienstleistungen diskutierten über die strategische Bedeutung der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit für eine nachhaltige industrielle Transformation, Energiesicherheit und die Entwicklung kohlenstoffarmer Technologien.
Der Tag endete mit dem „Baden-Württemberg Evening Reception“, einem institutionellen Empfang mit rund 350 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Industrie und Institutionen aus Brasilien und Baden-Württemberg. Die Veranstaltung bot einen idealen Rahmen für Networking, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung neuer wirtschaftlicher und industrieller Kooperationen zwischen beiden Ländern. In diesem Zusammenhang hielt der Präsident der Firjan, Luiz Césio Caetano Alves, eine institutionelle Ansprache, in der er das Potenzial für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen dem Bundesstaat Rio de Janeiro und Baden-Württemberg hervorhob, insbesondere in den Bereichen Innovation, Industrie und Nachhaltigkeit.
22. April | Umwelttechnologien und transatlantischer Handel
Die Tagesagenda begann mit einer Meet-up-Session am Stand der AHK Brasil zum Thema Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Umwelttechnologien. Die Veranstaltung förderte den Austausch mit deutschen Unternehmen, die an nachhaltigen Lösungen, Umwelttechnologien und Geschäftsmöglichkeiten auf dem brasilianischen Markt interessiert sind.
Darüber hinaus nahm Loana von Gaevernitz Lima am Panel „Navigating Transatlantic Trade“ teil, das von Paul Meyer (DIHK) moderiert wurde. Weitere Diskussionsteilnehmende waren Yvonne Denz (Canadian German Chamber of Industry and Commerce Inc.), Mark Tomkins (GACC Midwest), Christian Hoffmann (Siemens) und Poliana Sant’Anna Lanari (HARTING Technology Group Brazil).
Die Diskussion beleuchtete aktuelle Entwicklungen im internationalen Handel, globale Lieferketten, transatlantische Wirtschaftsbeziehungen sowie die Herausforderungen, mit denen Unternehmen im aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass globale Märkte weiterhin attraktive Chancen bieten und dass Innovation sowie internationale Zusammenarbeit entscheidende Faktoren für die Stärkung transatlantischer Beziehungen bleiben.
Vor ihrer Rückreise nach Brasilien nahm Loana von Gaevernitz Lima außerdem an einem institutionellen Treffen mit Dr. Jochen Köckler, CEO der Deutsche Messe AG, am Stand der AHK Brasil teil. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Ergebnisse und der Erfolg der brasilianischen Beteiligung an der Hannover Messe 2026, bei der Brasilien als offizielles Partnerland der Messe auftrat.
Die AHK Rio bedankt sich bei ihren Mitgliedsunternehmen, bei ApexBrasil, den brasilianischen Industrieföderationen, den AHKs São Paulo und Rio Grande do Sul sowie der DIHK für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ihr Engagement war maßgeblich für die Stärkung der brasilianischen institutionellen Präsenz sowie der deutsch-brasilianischen Wirtschaftsbeziehungen während der Hannover Messe 2026.
AHK Rio de Janeiro und AHK São Paulo organisieren Unternehmerdelegation für das SEBRAE im Rahmen der Hannover Messe 2026
Parallel zum institutionellen Programm der Hannover Messe 2026 organisierten die AHK Rio de Janeiro und die AHK São Paulo gemeinsam eine Unternehmerdelegation für das SEBRAE Rio de Janeiro, bestehend aus Unternehmerinnen und Unternehmern der Metallindustrie.
Ziel der Delegationsreise war es, den Erfahrungsaustausch zu fördern, neue Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland weiter auszubauen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Innovation, industrielle Transformation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.
Während ihres Aufenthalts absolvierte die Delegation ein umfangreiches Programm mit strategischen Gesprächen auf der Hannover Messe sowie technischen Besuchen bei Unternehmen, Innovationszentren und Einrichtungen von besonderer Bedeutung für die industrielle und technologische Entwicklung.
Am 24. April besuchte die Delegation die Fagus GreCon, Mitglied des VDMA in Brasilien. Der Besuch wurde mit Unterstützung von Fabiane Wahlbrink vom VDMA Brasil organisiert und von Diogo Silva, Managing Director der Fagus GreCon, sowie Ann-Christin Tschöpe begleitet, die die Teilnehmenden durch das Unternehmen führten.
Fagus GreCon ist auf Brandschutzsysteme für die Metall- und Metallverarbeitungsindustrie spezialisiert und präsentierte innovative Lösungen, die auf modernsten Technologien basieren und zur Erhöhung von Sicherheit und Effizienz in industriellen Prozessen beitragen. Der Besuch bot der Delegation die Möglichkeit, Best Practices aus erster Hand kennenzulernen und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland weiter zu vertiefen.
Am Nachmittag setzte die Delegation ihr Programm bei der ZF fort. Empfangen wurde die Gruppe von Mateus de Castro Santana, der gemeinsam mit Jens Fruehauf durch das Werk der ZF in Hannover führte. Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Mobilitäts- und Automobillösungen gewährte ZF wertvolle Einblicke in innovative Technologien und nachhaltige Produktionsprozesse. Die Teilnehmenden erhielten einen praxisnahen Eindruck von modernen Fertigungsverfahren sowie von den Strategien des Unternehmens in den Bereichen Innovation, Effizienz und nachhaltige Mobilität.
Die Unternehmerdelegation des SEBRAE Rio de Janeiro bot den teilnehmenden Unternehmen eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Einblicke in aktuelle industrielle Entwicklungen zu gewinnen und potenzielle Geschäftsmöglichkeiten im deutsch-brasilianischen Umfeld zu identifizieren. Gleichzeitig stärkte die Initiative den Austausch zwischen Unternehmen beider Länder und förderte den Wissenstransfer in strategisch relevanten Industriebereichen.