Das als weltweit größte MIT-Veranstaltung und als Treffpunkt der neuen Energiewirtschaft anerkannte Event brachte Führungskräfte aus der Wirtschaft, Fachleute, Regierungsvertreter und Akteure des Innovationsökosystems zusammen, um Herausforderungen und Chancen rund um die Zukunft der Energie und Nachhaltigkeit zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Programms standen Innovation, Unternehmertum, Energie und Nachhaltigkeit.
Als Vertreterin der Kammer moderierte Loana von Gaevernitz Lima, Geschäftsführerin der AHK Brasil | Rio de Janeiro, am 24. Juni das Panel „Deutschland und Brasilien: Industrielle Wettbewerbsfähigkeit in einer neuen Ära der Energie“. Die Diskussion befasste sich mit den Auswirkungen des Wandels im Energiesektor auf die Industrie und thematisierte unter anderem Innovation, Energiesicherheit, regulatorische Rahmenbedingungen, Dekarbonisierung und Wettbewerbsfähigkeit.
An der Diskussion nahmen Jan Freigang, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Rio de Janeiro, und Cristina Ribas, Business Superintendent der Grupo HTB und Mitglied des Vorstands der AHK Brasil | Rio de Janeiro, teil. Ihre Beteiligung unterstrich die Bedeutung des Zusammenspiels von Diplomatie, Privatwirtschaft und Institutionen der Wirtschaftsförderung für die Entwicklung von Lösungen, die an den wirtschaftlichen und klimapolitischen Zielen beider Länder ausgerichtet sind.
Während des Panels leitete Loana die Diskussion über die Voraussetzungen dafür, dass die Energiewende zugleich zu einer Agenda für die Stärkung der Industrie werden kann. Im Mittelpunkt standen die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen, Rechtssicherheit, Zugang zu Technologien, Fachkräftequalifizierung, internationale Zusammenarbeit und der Aufbau strategischer Partnerschaften, um Investitionen zu fördern und die Entwicklung nachhaltiger Wertschöpfungsketten voranzutreiben.
Die Teilnahme der AHK Brasil | Rio de Janeiro knüpfte zugleich an die zentralen Themen des Energy Summit an, der sich an den fünf „Ds“ der Energiewende orientierte: Dekarbonisierung, Digitalisierung, Dezentralisierung, Demokratisierung und Diversifizierung. Indem die Kammer Vertreter aus Brasilien und Deutschland zu diesen Themen zusammenbrachte, unterstrich sie ihre Rolle als institutionelle Plattform für den bilateralen Dialog, die Vernetzung von Unternehmen und die Entwicklung gemeinsamer Agenden in den Bereichen Innovation, industrielle Entwicklung und Nachhaltigkeit.
Die Ausgabe 2026 verzeichnete eine hohe Reichweite: mehr als 16.000 erreichte Personen, über 440 veröffentlichte Beiträge während der drei Veranstaltungstage, mehr als 350 Referentinnen und Referenten, über 30 internationale Keynote-Speaker, Vertreter aus mehr als 20 Ländern, sieben parallel bespielte Bühnen sowie eine Veranstaltungsfläche von 10.000 m². Auch das Fachpublikum unterstrich den strategischen Charakter des Events: 61 % der Teilnehmenden waren CEOs, C-Level-Führungskräfte, Direktorinnen und Direktoren, Managerinnen und Manager sowie Fachleute.
Mit ihrer Teilnahme am Energy Summit bekräftigt die AHK Brasil | Rio de Janeiro ihr Engagement für die Entwicklung gemeinsamer Agenden zwischen Deutschland und Brasilien sowie für Initiativen, die zu einer wettbewerbsfähigen und innovativen Energiewende beitragen und industrielle Entwicklung und neue Marktchancen fördern.